X.IV
Vorrede.
tersuchungen weit folgen, weil weder derRaum, noch die Bestimmung dieses Grund-risses solches verstattete. Einige seinerHüuptideen über Schönheit, Erhabenheit,
Kunst, U. s. w. suchte der Verfasser, soweit'dieses geschehen konnte, Huf eine etwas po-pulärere' Art zu entwickeln und allgemeinverständlicher zu wachen: zuweilen aber mußteer sich begnügen, blos die Resultate desKgntischen Liefsinnes zu liefern: oft fander den Ausdruck des großen Weltweisen sobestimmt, so deutlich, so unübertrefflich pas- ssend, daß er cs für unverantwortlich hielt,eine Veränderung damit vorzunehmen. In-dessen vexgesse man nicht, daß Kr einen sol-chen Entwurf für Anfänger gar Manches, sowahr, so vortrefflich es auch im Kan ti-schen Werke ausgeführt ist, entweder garnicht, oder doch nicht in-der Gestalt, wie eSdie Kritik der ästhetischen Urteilskraft dar-stellt, konnte und durste ausgenommen wer-den. Der Verfasser fand sich durch mancher-ley Rücksichten auf die Bedürfnisse und aufdie Fassungskräfte derjenigen Jugend, fürwelche diese Skizze der Geschmackskritik cigcnt- ^