.Vorrede.
lich bestimmt ist, mehrmahls gfnöthigt, inGedanken und Ausdruck, in Erklärungen, inEittthcilung und Anordnung der Materien,u. s. w. von dem großen Verfasser jenes be-rühmten Werks abzugehen: ob dieses mitoder ohne Grund und ob es jedesmahl aufeine der Bestimmung dieses Grunorisscs ange-messene Art geschehen sey, hierüber entscheidedas zu einem kompetenten Urthcile in solchenSachen hinlänglich qualisicirte Publikum. *)Der Verfasser ist für seine Person und nachseinen Erfahrungen vollkommen überzeugt,daß dieser — obgleich noch so mangelhafteEntwurf einer Kritik des Geschmacks nichtsenthalte, was nicht ein geschickter Lehrer jun-
*) Seit der ersten Ausgabe des gegenwärtigenBuchs ist eine ausführliche Bearbeitung die-ses Grundrißes der Eeschmackskriük erschienenunter dem Titel: Lehrbuch der Kritikdes Geschmacks mit beständiger Rück-sicht auf die Kantische Kritik derästhetischen Urtheilskraft, ausgear-beitet von Christian Wilhelm Snell,