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Taschenbuch zur Philosophie des Lebens, des Umganges und des Lebensgenusses : zur Bildung der Menschheit, vorzüglich aber der reifern Jugend beyder Geschlechter
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Z4> Klughcitsregrln für verschiedene Ver-hältnisse des Gebens.

Ä^ache nur mit wenigen Menschen Freund- ,schaft und gehe mit diesen Wenigen nicht zuoft um. Der häufige Umgang macht, daßman deine Schwächen kennen lernt und dichwo nicht verachtet, doch minder schätzen wird.Laß dich nicht ohne kluge Wahl deiner Ge-sellschaft am ersten besten Orte in ein Ge-spräch ein. _

Verwirf nicht leicht, was deine Vor-fahren verordnet haben, und nicht ohne diewichtigsten Ursachen. Jene haben vielleichtvorher gesehen, was du nicht bemerkst. Ebenso verwillige nicht leicht immerwährende,unbedingte Gnadenbezeugungen, du könntestleichtlich in der Folge eineAenderung machenmästen und würdest dann durch deine frühe-ren Versprechungen abgehalten.

Wenn du schenkst, so geschehe es nichtauf eine gemeine Art, sondern, j. B. wenndu ein Gewehr verschenken willst, so laß da-mit zuvor nach dem Ziele schießen und ver-ehre es dann dem, der geschossen hat, alsdem Sieger.