er nicht weis, daß dieser Staub ist. SeinVerstand dünkt Ihm erhaben, da er von demAndern keine Kenntniß hat. Das Alter sei-ner Ahnen bläht ihn dergestalt auf, daßer auf rechtschaffene Leute mit Verachtungherab stehet, weil er nicht überlegt, daßdie Abstammung auch Abartung seyn könne.Ist aber ein Armer stolz, so ist es nöthig,ihn ins Tollhaus zu schicken, um ihn vonseiner Thorhcit zu heilen.
Stolz und Bösartigkeit werden, unge-achtet alles Ncichthumö und aller irdischenGröße gehaßt werden« Höflichkeit gewährtimmer Sicherheit, aber Stolz schafft unsFeinde.
Manche setzen einen Stolz darein, demFurchtsamen übermüthig zu begegnen; undniedriges, kriechendes Betragen treibt sie nurzu einer noch ausgelasseneren gewissenloserenBarbarcy.
Das beste Mittel, den Stolzen zu dc-müthigen, ist, keine Notiz von ihm zu nehmen.