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Die Witzigkeit, besonders in Equivo-quen über die Geschlechter, wird heut zuTage zun, feinen Weltton gerechnet. Maudenkt nicht daran, wie sehr man die gutenSitten und die Schamhaftigkeit des an-dern Geschlechts, ihr schönstes Heiligthum,beleidigt oder wohl gar vernichtet. Und die-ser elende Geschmack hat die Empfindlichkeitdes moralischen Gefühls schon so abgestumpft,daß wir tausend Weiber über das Obscöneund Niedrige in unfern Gesprächen lächelnsehen, so große Orätensionen sie auch in Ab-ficht ihrer Cultur machen. Sie verbittensich oft die Zweydeutigkeit des LustigmacherSauf eine Art, wodurch dieser in seinen un-,reinen Witzeleyen nur noch mehr aufgemun-kert wird.
8. lieber die Kunst zu scherzen.
bum Scherzen gehört eine besondere Ga-be der Natur. Demungeachtek ist der fürglücklich zu halten, welcher diese Gabe nichthat , und für noch gMhFjtchsr der, welchersie -nicht zu erlangen strebt. Denn ungerech-