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werden. Wehe dem Liebhaber, der einersolchen Launerey nicht gleich in den erstenTagen der Liebe eine männliche Stirne zeigt?
Wer sich die Ehe als ein leichtes No-fenband träumt, erliegt gewöhnlich unterihren Ketten.
Weiber, die ihre Männer mit Thrä-nen regieren wollen, haben selten eine gu-te Sache hinter ihrem Schnupftuche.
Weiberthränen, ohne Ursachen ver-gossen , verhärten vas Herz des Mannesauf künftige Fälle.
Viel Unglück in den Familien entstehtdaher, daß die Weiber ihre Zeit vertän-deln, und mehr ihre Augen und Ohren,als ihre Vernunft und ihren Verstand zubefriedigen streben.
Unverletzliche Treue, gute Laune undgefällige Gemüchsact in einer Gattin über-leben alle Reitze eines schönen Gesichts undmachen den Verfall desselben unmerklich.