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Andreas und die Versuchung : Festspiel in drei Scenen zum 29. September 1895
Entstehung
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Mode.

Andreas, schmähe nicht den Dreck,

Der Allem innewohnet.

Weißt Du, zu welch erhab'nem ZweckCr in der Schöpfung thronet?

Cr ist der Welt und Menschen Ahn'

In ält'ster Zeit gewesen.

Wie aus der Bibel JedermannIm Pentateuch kann lesen.

Und wie Lultur, die arge, kam, '

Wie sie die Welt gepeinigt,k>at diese sich aus falscher SchamVom Dreck etwas gereinigt.

Doch als Cultur beherrscht das Land,

Ging vieles um die Ccke,

Und auch das Malerische schwandZusammen mit dem Drecke.

Doch giebt's trotzdem, Gott sei gelobt,

Noch manchen Dreck aus Erden,

Drum muß des Malers Kunst erprobtAn solchem Vorwurf werden.

Lei reichen Leuten find'st Du nichtDen Dreck, den idealen,

Drum leist' die Kunst darauf Verzicht.

Auf Leinwand sie zu malen.

Was Laien nennen ekelhaftUnd unwerth des Legaffens,

Dem Maler sei's die Kraft, der SaftDes künstlerischen Schaffens.

Drum, wo bei Pest und H>ungersnothIm Dreck der Mensch sich windet.

Allda ihr goldnes MorgenrothDie Kunst, die wahre, findet.

AnvreaF.

Ja, das mag für die Sigurenmaler gut sein, aberich bin ein Landschafter und mal' keine Pesthospitäler.

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