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benannt. Die Öffnung in diesem Ringe, welche sich bey star-kem Lichte zusammen zieht und beym schwachen erweitert, heißtder Stern oder die Pupille. Sie erscheint, wegen dcrnahe an ihr liegenden schwärzliche» Aderhaut, von außen im-mer schwarz. Durch die Pupille strömen die Lichtstrahlen indas Auge.
Die Netzhaut ist die innerste Haut des Auges, und zwareine sehr zarte, fast breyartige Ausbreitung des Sehnerven».Auf sie geschieht beym Sehe» der eigentliche Eindruck desLichtes.
Die drey Feuchtigkeiten des Auges liegen zwischenden beschriebenen Hainen. Im vorder» Theile des Auges besin-det sich die wässerige; die gläserne erfüllt den hinternund größten Theil des Auges, insbesondere die ganze Höhleder Netzhaut. Die krystallene Feuchtigkeit (auch Krystall-Linse genannt) liegt zwischen beyden.
Das Sehen selbst geschieht auf folgende Art: Vonjedem Puncte eines leuchtenden oder erleuchteten, in die Augenfallenden Körpers, gehen nach geraden Linien Strahlenkegelaus, und zwar auf solche Weise, daß die Spitze dieser Strah-lenkegel auf dem sichtbar werdenden Körper oder Gegenstand,ihre Grundfläche aber auf der vordem Fläche der convexenHornhaut ruht.
Dieser Strahlenkegel dringr nun durch die Hornhaut unddie wässerige Feuchtigkeit, sodann durch die Krystall-Linse (dasHauplwerkzeug der Strahlenbrechung), und endlich durch diegläserne Feuchtigkeit. In einiger Entfernung hinter der Krystall-Linse vereinigen sich dann die Strahlen des Lichtkegels ineinem Puncte wieder. Dieser Vereinigungspunct fällt dannauf die Netzhaut, auf welcher er den Gegenstand in umgekehr-ter Stellung, wie in einer tlameva odsaura, abbildet *).
*) Es ist nothwendig, hier auch der Farbengebung, in welcheruns die sichtbare Welt erscheint, in Kürze zu erwähnen. Sieberuht hauptsächlich auf zwey Dingen:
») Auf der verschiedenen Beschaffenheit der Oberfläche der