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am ausgebildetsten. Dagegen aber geben mehrere Thiere nurim äußersten Norhfalle Tone von sich/ wie z. B. die Hasen,Maulwürfe u. s. w.
Nur der Mensch ist für articulirte Töne empfänglich,daher auch nur sein Gehör S p r a ch sin n und Tonsinnwird, und des Wohllautes Empfindung ihm in die Seeledringt. Auch vermag er allein nicht bloß die mit Schnelligkeitauf einander folgenden, sondern auch die zu Accorden verbun-denen Töne zu unterscheiden.
Das Trommelfell ist ein so wesentlicher Theil desHörorgans, daß, wenn es gesprengt wird, unmittelbare Taub-heit erfolgt. Im Schlafe ist es abgespannt, daher es auch indiesem Zustande von einem stärkern Schalle berührt werdenmuß, damir wir hören.
Die Höhe und Tiefe der Töne wird durch die größereoder geringere Geschwindigkeit und Menge der kreisenden Luft-schwingungen in einer bestimmten Zeit bewirkt.
Die Stärke eines Schalles oder Tones hängt vonmehreren Ursachen ab:
а) Von der Größe der Luftschwingungen oder Luft-kreise, das ist, von dem Raume, welchen die Lufttheile be-schreiben.
K) Von der Menge der Lufttheile, welche das Ohrerhält.
c) Von der größer« »her geringern Entfernung desschallenden Körpers vom Ohre.
б) Von der Größe des schallenden Körpers.
r;) Von der Richtung des Schalles und der Luft. OhneHinderniß ist diese Richtung immer geradlinig.
s) Von der Dichtigkeit der Luft.
An Umfang und Mannigfaltigkeit steht zwar das Gehördem Gesichte nach; dagegen aber sind die Eindrücke des .erstemim Moment der Afficirung stärker, weil die Gehörnerven vonder Luft, als einem gröbern Elemente, stärker getroffen wer-den, als das Auge von dem beträchtlich feineren Lichtstoffe.