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1 (1824) Bibliothek der Humanitäts-Wissenschaften zur Selbstbildung für Jünglinge von reiferem Alter : philosophische Wissenschaften
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Wunder, wenn er, wie z. B. ein Engländer dem berühmtenFielen französisch schrieb:Vous sver pour moi les bo^auxtl'u» per«" vielleicht deutsch sagt:Sie haben für mich dieGedärme eines Vaters." Die Schwierigkeit ist geringer,wenn es in der Muttersprache des Fremden gerade eben so vieleund auf gleiche Art bestimmte sinnverwandte Wörter einerFamilie gilt, als in der deutschen, und ich habe oft bemerkt,daß die Unterschiede der deutschen Wörter ihn erst auf dieUnterschiede der ihnen entsprechenden Wörter in seiner Mutter-sprache aufmerksam machten, und ihm die Mühe der Erlernungeiner neuen Sprache nicht wenig versüßten. Ich erinnere michmit Vergnügen, diese Erfahrung bey den englischen Wörtern:receive, oütain, got, die mit unfern: empfangen, er-halten, bekommen, und den französischen: cleterminer,«lsstiner, vouer, die mit unfern: bestimmen, widmen,weihen, übereinstimme», gemacht zu haben. Aber dasist nicht immer der Fall. Nicht selten hat die eine Sprache zwcyoder mehrere Wörter für Begriffe, wofür die andere nur Eineshat. Alsdann sind die Mißgriffe des Fremden anfangs unver-meidlich, und es währt oft lange, ehe er sich zu rechte findenkann. So hat die englische Sprache z. B. für Knoche» undGebeine nur das Wort: Lone, und die französische mußbcydes: auf und über mit sur ausdrücken."

§ * 7 -

Interpunktion.

Die Theorie der Interpunktionszeichen hängt vondem logischen Verhältnisse ab, in welchem die einzelnen Be-griffe, Sätze und Perioden eines stylischen Ganzen zu ein-ander stehen. Die in den europäischen Sprachen allgemeinüblichen Interpunktionszeichen sind: der Beystrich, Komma;der Strichpunkt, Semikolon; der Doppelpunkt, Kolon; derPunkt, Schlußpunct; das Einschließungszeichen, Parenthese;der Gedankenstrich, Pause; das Theilungs- oder Bindezeichcn(-); das Ansrufungszeichen (!); das Fragezeichen (?); daS