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Die Advcrbia machen in jeder Sprache eine sehr zahl-reiche Elaste von Wörtern aus, lassen sich aber auf die Gat-tung der so genannten beylegenden Wörter, attributiv»,zurück führen, indem sie ihrer Natur nach zur nähern Be-stimmung einer Sache gehören. Sie sind, wie Hugo Blair inseinen rhetorischen Vorlesungen bemerkt, größten Theils nichtsweiter als eine verkürzte Art des Ausdruckes, welcher dasje-nige mit einem Worte sagt, was durch eine Umschreibung sichin zwey oder mehrere Wörter, welche andern Redetheilen an-gehören, auflösen läßt. So z. B. sagt übermäßig nichts,als in einem hohen Maße; oft und selten, mehrereoder wenige Mahle.
§.
Conjunctions-Classen.
Die Conjunction verbindet die einzelnen Redetheileund Sätze, wodurch dann Perioden gebildet werden, aus derenzusammen hängender Verkettung endlich ein größeres stylischesGanzes entsteht. Man unterscheidet demnach verschiedene Clas-sen der Conjunctionen, nach Verschiedenheit der Gegenständeund der Form, der Verbindung. Die Hauptclassen sind fol-gende :
a) Continuative, wodurch zwey Subjecte zueinem gemeinschaftlichen Prädicate verbunden werden;
b) consecutive, welche den Zusammenhang zweyerSätze bewirken;
c) causale, durch deren Verbindungsweise die verbun-denen Sähe als Ursache und Wirkung erscheinen;
st) comparative, wodurch das in einem Satze befind-liche Prädicat dem Subjecte vergleichungsweise oder vorzugs-weise beygelegt wird;
e) adversative, welche die, dem Subjecte beygeleg-ten Prädicate einander entgegen setzen;
t) exclusive, durch welche das Prädicat einem einzigenSubjecte ausschließend beygelegt wird;