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1 (1824) Bibliothek der Humanitäts-Wissenschaften zur Selbstbildung für Jünglinge von reiferem Alter : philosophische Wissenschaften
Entstehung
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darzustellen. In diesem Falle nun tritt der Gebrauch desAdverbs ein, welches zur Modifikation des Prädicats-Begrif-fes, und zwar zur nähern Bezeichnung des Zufälligen amPrädikate, dient.

Hieraus entstehen zwey Hauptklassen des Adverbs:

a) Das Beschaffenheitswort, welches eine nähereModifikation der im Prädikate ausgedrückten Beschaffenheitdes Subjektes selbst angibt, z. B. eine wild-romantischeGegend.

b) Das Umstandswort, wodurch das Zufällige in denUmständen und Verhältnissen außerhalb des dargestellten Prä-dikats bezeichnet wird.

Durch dieses wird dann entweder: a) ein Größenver-hältniß, oder b) ein Orts- und Zeitverhält» aus-gedrückt. Das Größenverhältniß zerfällt wieder in:

1) das Zahlenverhältniß, und zwar: daS be-stimmte (er beging viermahl den nähmlichen Fehler), unddas unbestimmte (er beging oft den nähmlichen Fehler).

2 ) Das Größenverhältniß des Raumes, z. B.sie wohnen weit von einander.

3) Das Größenverhältniß der Bewegung,z.B. er ritt schnell vorüber; er rüttelte heftig.

4) Das Größenverhältniß desGrades, z. B.die Suppe war fast kalt; er ist sehr mager.

Das Orts- und Zeitverhältniß, wodurch entwedereine Stelle oder eine Bewegung im Raume angedeutetwird; von der erster» Art sind die Adverbia: vorne, zurück,oben, unten, rechts, links u. s. w.; von der zweyten:hinein, heraus. Als Zeitverhältnisse endlich dieWörter: früh, spät, nachher, heute, gestern,morgen u. s. w.

Noch unterscheidet man auch die Adverbia der Beja-hung und Verneinung (ja, nein, gewiß, fürwahr,wahrlich), und jene des Zweifels oder der Ungewiß-heit, z. B. beyläufig, vielleicht, ungefähr.