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Haupt- temp>nia; diese aber zeigen wieder verschiedene Gradeund Abstufungen. Daher rührt die große Mannigfaltigkeit vonZeitbestimmungen, sowohl in den alten als in den neuernSprachen : die griechischen Aoristen, die langst vergangene Zeit,das lutuium perlectum u. s. w. Nur die gegenwärtige Zeitwird als untheilbar betrachtet, und, läßt daher weder Abstu-fungen noch Veränderungen zu; dagegen ist wohl keine aus-gebildete Sprache so arm, daß sie nicht wenigstens zwey oderdrey Bestimmungen hätte, verschiedene Grade einer vergange-nen oder künftigen Zeit auszudrücke», wie z. B. ich schrieb,ich habe geschrieben, ich hatte geschrieben; ich werde schreiben,ich werde geschrieben haben.
§. , 2 .
Das Participium,
oder Mittelwort, wird so genannt, weil es gleichsam inder Mitte zwischen dem Zeitworte und Beyworte steht, undvon dem Wesen beyder participirt; und zwar vom Zeitworteden Ausdruck der Bewegung, vom Beyworte die Andeutungder Beschaffenheit des Hauptwortes; denn es ist nichts ande-res, als ein vom Zeitworte abgeleitetes Beywort, durchwelches das Subject entweder als thätig (actio), oder alsempfangend (passiv), dargestellt wird; z> B. der trö-sten d e Freund; der getröstete Freund.
Die Participien werden oft auch als gebraucht,
z. B. der wachend träumende Mensch; oft als Substan-tivs, z. B. der Sterbende, der Gestorbene.
tz. ,3-
Das Adverbium, Umstandswort. .
Die Handlungen und Zustände, welche durch das Zeit-wort bezeichnet werden, können unter so vielcrley Umständenvor sich gehen, und können sich auf so vielfache Art ereignen,daß Zeitwort, Beywort und Partitip nicht hinreichen, dasPrädicat in seinem Verhältnisse zum Subjecre erschöpfend