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1 (1824) Bibliothek der Humanitäts-Wissenschaften zur Selbstbildung für Jünglinge von reiferem Alter : philosophische Wissenschaften
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das Verbum itorativuin oder sreguentativum (flattern, bet-teln u. s. w.).

Zur Conjugation eines Zeitwortes (das ist/ zur Angabeder verschiedenen Veränderungen und Endungen desselben) ge-hören: die Zahlen, die Personen, dielVIocli, Artenund die temporu, Zeiten.

Das Zeitwort befindet sich im Singular, wenn eSvon einem einzigen Subjecte ausgeht, im Plural, wenn esvon mehreren Subjecten ausgeht. Jede Zahl hat drey Perso-nen: die erste ist diejenige, welche von sich spricht: ich geheund wir gehen; die zweyte in jeder Zahl ist die, zu welcherman spricht: du gehst, ihr gehet; die dritte die, von welchergesprochen wird: er geht, sie geht, sie gehen. Das griechischeZeitwort hat auch eine zweyfache Zahl, Dualis.

Moclus, Art und Weise. Das Zeitwort hat deren

vier:

lVlostus inclicativus, die bestimmte Form, welche an-zeigt, wann und von wem eine Handlung geschehen ist, oderwann und bey wem ein Zustand Statt gefunden hat.

lVloclus conjunctivus, die Form, welche eine Handlungoder einen Zustand nicht als wirklich ezistirend, sondern nurdie Möglichkeit davon anzeigt.

Vloclus imparativus, die eine Handlung oder einenZustand als nothwendig bezeichnende Form.

Diesen drey bestimmten Formen steht die unbestimmte,Mostus mlinitivus, entgegen, welche die Handlung oder denZustand der Zeit nach bloß im Allgemeinen, und ohne be-stimmte Angabe der Möglichkeit, Wirklichkeit, oder Noth-wendigkeit bezeichnet. Dieser Vloclus ist dem Hauptworte amnächsten verwandt, und kann durch Vorsetzung des Artikels zumHauptworte werden; z. B. gehen, das Gehen.

Die so genannten tempora des Zeitwortes haben die Ab-sicht, die verschiedenen Zeitbestimmungen anzudeuten. Wirdenken uns drey Hauptabtheilungen der Zeit: die gegen-wärtige, vergangene und künftige, folglich auch drey