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welchem das Hauptwort mit andern fteht. Z. B. „Er legteseinen Degen vor ihm auf die Erde." —
§- 9 -
Das Fürwort.
Das Fürwort, als Nedeform, dient zur Darstellungderjenigen zufälligen und veränderlichen Verhältnisse, welcheeinem Gegenstände im Augenblicke der Rede zukommen. DieVerhältnisse sind veränderlich; derjenige, welcher jetzt sprichtund ich ist, kann in dem nächsten Augenblicke der Angeredete,folglich du, und gleich darauf derjenige seyn, von dem ge-sprochen wird: er, sie. Eben so kann jedesDing in dem einenAugenblicke dieses, und in dem folgenden jenes heißen.
Da nun die Verhältnisse selbst so verschieden sind, somüssen es auch die Fürwörter seyn. Ihre Verschiedenheit grün-det sich demnach auf die Verschiedenheit der Verhältnisse. Unterden Fürwörtern nimmt den Vorrang dasjenige ein, welches dieVerhältnisse der Person anzeigt: ich, du, er, sie. Esheißt deßhalb das persönliche, zironorrien personale.Das Fürwort überhaupt ist Stellvertreter des Hauptwortes,und eigentlich eine verkürzte Art der Bezeichnung von Personenund Gegenständen.
Die Fürwörter der ersten und zweyten Person: ich unddu, drücken in keiner Sprache ein bestimmtes Geschlecht aus,weil sie sich auf gegenwärtige Personen beziehen, deren Ge-schlecht ohne dieß schon bekannt ist. Bey der dritten Personaber, welche abwesend oder unbekannt seyn kann, wird dieAndeutung des männlichen oder weiblichen Geschlechtes: er,sie, ja selbst des sächlichen, es, nothwendig.
So wie die persönlichen Fürwörter das Verhältnißder Person darstellen, so bezeichnen die andern fünf Gattungenderselben andere Verhältnisse, und zwar:
Das zueignende Fürwort, zirnnamLn pvL808sivrirn.Dieses bestimmt das Verhältniß des Besitzes in Ansehung derPerson, und bezeichnet etwas, das der Person gehört, in