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1 (1824) Bibliothek der Humanitäts-Wissenschaften zur Selbstbildung für Jünglinge von reiferem Alter : philosophische Wissenschaften
Entstehung
Seite
118
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Ein Sohn des Königs/

Ein Sohn eines Königs.

Für Alles dieß hatten die Römer nur den einzigen Aus-druck: kegis lilius.

Die neu europäischen Sprachen haben beyde Artikel/ undin dieser Hinsicht einen bedeutenden Vorzug.

Da die Hauptwörter entweder snur einzelne Dinge / odermehrere derselben Gattung bezeichnen/ so ist es nothwendig/diesen Unterschied an ihnen zu bemerken. Dieß geschieht durchdie Zahl (numerus), und zwar in den meisten Sprachendurch den Singular (die Einheit) und den Plural (dieMehrheit).

Die Hebräer und die Griechen haben auch einen Dual.

Noch gehört dem Hauptmorte die Abänderung (ckeclina-tio)/ wodurch die Verhältnisse / in denen das Hauptwort ineinem Satze verkommen kann/ ausgedrückt werden. Dieß kannauf zweyfache Art geschehen: durch die veränderte Form desWortes/ und durch die Vorgesetzten Verhältnißwörter (Präpo-sitionen). Die an dem Hauptworte zu diesem Behufe vorge-nommenen Veränderungen heißen Casus/ Beugfälle/ auchEndungen/ weil sie gewöhnlich die Endsylben betreffen.Die Zahl dieser Casus ist in verschiedenen Sprachen verschie-den ; die griechische z. B. hat deren nur fünf. Die lateinischeSprache beugt die Endsylben. Die deutsche hat zugleich Ände-rung der Wortform und Vorsetzwörter / so wie die griechische.Die französische/ italienische/ englische/ spanische/ deutet(ohne Umendung) die Verhältnisse des Hauptwortes durchPräpositionen an.

§. 7.

Die Präposition.

Die Präpositionen (Umstandswörter) dienen zur Be-zeichnung des Verhältnisses/ welches zwischen zwey Dingenobwaltet; wie in den Sätzen: ,Lohann kam von Paris."Er that es aus Liebe z u mir."