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auf sich gestelltes Wachstum hintanzuhalten. Dafür, seienwir billig, war sie farbiger, unterhaltender, weniger überden Kamm einer Schule geschoren, mächtiger an positiverLeistung, reicher vor allem an dem, was die heutige ausmoralischen, aber auch sonst nicht völlig undurchsichtigenGründen für abgeschafst erklärt, um irgendeinen akustischpeinlichen Gemeinsamkeitsschrei dafür einzusetzen: an Per-sönlichkeit. Es war schon so eine Zeit, als dann undwann ein neues Stück von Ibsen, von Hauptmann, vonWedekinö erschien. Georges Erzengel-Antlitz begann her-vorzutreten. Der Ephebenreiz des jungen Hofmannsthalwirkte aus unvergänglichen Liedern und Spielen. Bahrserste symbolistische Prosa färbte den Stil der Neunzehn-jährigen. In Conrads „Gesellschaft" konnte man einesTages die Besprechung einer Streitschrift von Nietzsche,des „Fall Wagner", lesen. Der große Osten öffnete sich.. .
Unter den Sternen dieses Firmaments war Peter Alten-berg nicht einmal einer von erster Größe. Aber welch einewundersam innig durchdringende Leuchtkraft besaß er!„Märchen des Lebens" — heißt nicht eines seiner Bücherso? Sein ganzes Werk könnte so heißen. Man wird beigenauerem Hinhören die Note „Andersen" darin nicht ver-kennen, sowenig wie Geist, Rhythmus und Kompositionseiner Prosa den Einfluß Nietzsches verkennen lassen, —und diese Symbiose scheinbar so wesensverschiedener litera-rischer Lebensteile war von unglaublicher Musikalität. Na-türlich ergeben Nietzsche plus Andersen nicht Peter Alten-berg. Wag hinzukommen mußte, war eben dieser, und diestilistische Persönlichkeit ist, wie das Leben selbst, unanaly-sierbar. Auf jeden Fall, wenn es erlaubt ist, von „Liebeaus den ersten Laut" zu sprechen, so ereignete sich dergleichen