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Rede und Antwort : gesammelte Abhandlungen und kleine Aufsätze
Entstehung
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Anzahl aufstrebender Künstler ihr verbunden fein, ein Vor-hof der Jugend gleichsam, aus dem sie ihre Mitgliederzahldurch Zuwahl ergänzt.

Finanzielle Verpflichtungen werden den Mitgliedern nichterwachsen; nur auf freiwillige Stiftungen wird gerechnet.

Sobald ein hinreichendes Vermögen vorhanden ist, be-ginnt das öffentliche Wirken der Akademie, das wesentlichin der Pflege deö unterscheidenden Gefühls in der öffent-lichen Wertung schöpferischen Verdienstes besteht. Sie tretegeschloffen hervor bei feierlichen und für dag Gedeihen derKunst wichtigen Gelegenheiten. Alljährlich finde in Mün-chen, dem Sitz der Akademie, eine Gefamttagung statt, ander alle Mitglieder, wenn irgend möglich, teilnehinen sollen.Die öffentliche Festsitzung werde etwa mit einer Symphonie,einer Rede eröffnet, und im Laufe von vier Tagen mögenVorträge, musikalische und poetische Aufführungen, Aus-stellungen von Werken bildender Kunst einander ablöfen.Ein Jahrbuch der Akademie biete als Denkschrift den lite-rarischen Niederschlag dieser Festtage. Auch ist die Heraus-gabe einer Bibliothek lebender Dichter geplant.

Außerordentliche Feierfitzungen mögen etwa den Charak-ter von Gedächtnisfeiern zur Ehrung Abgeschiedener tragen.Am Grabe solcher fei die Akademie korporativ vertreten.Von Zeit zu Zeit finden sich die Kapitel der vier Gruppenzur Beratung der ihnen eigenen Interessen in Kapitel-fitzungen zusammen.

Ein Gebäude erstehe der Akademie, dessen Mitte derFestsaal oder Tempel bilde, mit Nischen, bestimmt, dieBüsten solcher Männer aufzunehmen, die durch öffentlicheGedenkfeiern geehrt wurden. Er sei von Gesellschafts-,Lese- und Bibliotheksräumen umgeben. Alle Mitglieder