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Art, unerhört auf dem Theater, entsetzenerregend in ihrerpointierten Nacktheit. Dieser sogenannte Scholz weiß zuversuchen wie der Teufel. Vielleicht ist er der Teufel?Nachdem er seinem Opfer das Glück des Asyls geschildert,schildert er ihm die Oualen, die hier draußen noch seinerwarten. Als er einfach daS Zuchthaus nennt, schreit derMarquis nur: „Schweig!!" Aber als er von der Rach-sucht der menschlichen Gesellschaft spricht und sagt, daß sieden „anders Gearteten" als Verbrecher aburteilen, ihn„allen möglichen mittelalterlichen Martern unterwerfen"werde, da geschieht es zum erstenmal, daß Keith ihn leiden-schaftlich zu gehen bittet.
Was sind denn das eigentlich für „mittelalterliche Mar-tern", von denen der Teufel da spricht und von denen derMarquis, nachdem er so vieles gehört, durchaus nichthören kann? — Mereschkowski erzählt von dem inferna-lischen Streit, den die Leute um Gogols arme Seele ge-führt hätten. Sie sahen einen Dämon in ihm, eineKarikatur, ein Gespenst, etwas ganz Phantastisches, aberkeinen Menschen, oder wenigstens keinen richtigen Menschen.Sein Freund Pogodin nannte ihn offen „ein ekelhaftesGeschöpf". Ein anderer erklärte, daß er es für schlechter-dings unmöglich achte, Gogol einfach als Menschen zulieben. Sein Freund und Schüler Schewyrow stellte „eineseelische Unsauberkeit" bei ihm fest, die „von grenzenloserSelbstliebe komme", und jemand schrieb, er sehe in Gogol„das Opfer eines teuflischen Hochmuts". Ferner beschuldigtensie ihn der Heuchele! und versicherten, er sei „reif für ein Klosteroder — Irrenhaus". Aber in demselben Atemzug nanntensie ihn einen „Propheten", „Heiligen" und „Märtyrer".Eine gutmütige Stimme hielt dafür, er habe alle gut