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Rede und Antwort : gesammelte Abhandlungen und kleine Aufsätze
Entstehung
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253
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getanzt habe, um interniert zu werden. Ich nehme an, daßer es nicht getan haben würde, wenn er es nicht auch sonstfür angemessen und notwendig gehalten hätte. Aber dashindert nicht, daß er den Zweck damit verbunden habenmag, in Gewahrsam zu kommen. Auch Scholz will das;aber daß er es will, beweist, daß er hineingehört. Er istmürbe und reif.

Scholz seinerseits begründet seinen Entschluß moralisch.Es ist die letzte Pflicht," sagt er,die mein Geschick mirzu erfüllen übrig läßt." Denn, sagt er, Gott sei's geklagt,bleibe ihm keinerlei Zweifel mehr daran, daß er anders ge-artet als andere Menschen sei.Gott sei Dank", ruftWcdekind,habe ich nie daran gezweifelt, daß ich andersgeartet als andere Menschen bin!"Du?" antwortetScholz dem Marquis. . .dich hielt ich bis jetzt für denabgefeimtesten Spitzbuben; ich habe auch diese Illusionaufgegeben. Der Spitzbube hat Glück... du hast nichtmehr Glück als ich, und du weißt es nicht. Darin liegt dieentsetzliche Gefahr, die über dir schwebt."

Und er rückt näher, er verteidigt nicht mehr nur seineneigenen Entschluß, er wird aggressiv.Deswegen kommeich noch einmal her", sagt er. Und dann sagt er daszweite:

Ich habe die heilige Überzeugung, daß es für dich dasbeste ist, wenn du mich begleitest."

Welche Vehemenz und Innigkeit der Diktion!Dieheilige Überzeugung"!

Wohin?" fragt Keith; vielleicht fragt er es nur, umZeit zu gewinnen. Und still, sanft und überzeugungsvollwiederholt Scholz noch einmal ausdrücklich:

In die Anstalt."