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republikanischen Tugendsinn vermissen läßt? Nichts undbei niemandem schadet es ihm. Ich weiß nicht, ob Deutsch-land sich heute als frei betrachtet? Wo nicht, so müßteman fortfahrcn, mit Grillparzer zu beten:
„Herr Gott, laß dich herbeiUnd mach' die Deutschen srei.
Damit doch das GeschreiDanach zu Ende sei!" —
Kurz, wag man dem Autor der „Karamasows" wohl oderübel nachsah, das sah man dem armen Ljesskow nicht nach.Sein Name wird oder wurde wenigstens bis vor kurzemunter den großen nicht genannt. Dennoch war er nichtnur ein erstaunlicher Fabulieren, sondern schrieb auch, wieman mir versichert, dag schönste Russisch und hat die Seeleseines Volkes wie außer ihm nur ein einziger verkündigt.Dieser, Dostojewskis, hat eine von Ljesskows Geschichtenaus dem Leben der Raskolniki, „Der versiegelte Engel",im „Tagebuch eines Schriftstellers" einer eingehendenBesprechung gewürdigt.
So viel von dem Dichter der „TeufelsauStreibung". Wassollten wir in der Enge von dem episch Größten, von Tol-stoi vorführen? Fsch habe die Episode des Soldaten Awdejewaus dem Chadschi-Murat empfohlen, die für die gewaltigeSelbstverständlichkeit seiner Mittel und Wirkungen charak-teristisch ist. Und auch, daß Anton Tschechows „Jungens"nicht mit einer möglicherweise gewichtigeren Arbeit diesesreichen Novellisten vertauscht wurde, ist auf meine Für-sprache zurückzuführen. Ich bin dafür eingestanden umihrer lief erheiternden Lebendigkeit willen, und weil sie inihrer Anspruchslosigkeit ein glücklichstes Beispiel russischerKomik aus bloßer Lebensfrische ist. Der Trubel bei der
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Mann, Rede und Antwort