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Ankunft der Jungen, der nach Kälte duftende Wolodja,
die WeihnachtSvorbereitungen, die Blumenfabrikation _
ach, solche Dinge halten einen am Leben fest! Und dieseJungen träumen also von „Kalifornien", ganz wie dieunfern? Das ist doch sonderbar. Denn welche Exotik wäretiefer als die des östlichen Nordens? Die braune Exotiketwa, mit Wulstlippen und Schaukel-Ohrringen, ist nichts,wie uns scheint, gegen die mit eisgrünen Schlitzaugen undden Backenknochen der Steppe. Wenn einer Tschetschewizynheißt, denkt man, so sollte er doch zufrieden fein. Abernein, das muß nach Buffalo-Bill-Amerika durchzubrennenversuchen, wie irgendein Fritzchen Müller. Das, was dunicht bist, das ist das Abenteuer.
Der Name Ssologub fiel. „Die Birke!" sagte ich rasch.— „Sehr richtig, die Weiße Birke", antwortete Eliasberglächelnd. Es stand schon fest, und das freute mich. Ssologubist ein großer, kühner und phantastischer Kritiker des Lebens,aber kaum eine andere seiner Gaben liebe ich so sehr wiediese kleine Geschichte, die voll ist von seliger Bitternis, rat-loser Sehnsucht, krankhafter Süße und zärtlicher Hoffnungs-losigkeit.
Was KuSmm betrifft, so haben wir da den modernenPetersburger, einen hochkultivierten Typ, gelegentlich fran-zösierend, zum Rokoko geneigt aus Sinnlichkeit und Freudeam Maskenspiel, Europäer, kaum noch sehr russisch. Erhat Alexandrinische Gesänge geschrieben und mutet selbstin seiner Spätheit irgendwie alexandrinisch an. Übrigenshuldigt er einer strengen und melancholischen Erotik. DieNovelle hier gehört zu seinen besten. Sie ist leise erzählt,aber sehr stark. — Und dann kommt, nach Brjussows rhei-nischem Liebesgedicht, das wie ein Gruß von drüben ist