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Rede und Antwort : gesammelte Abhandlungen und kleine Aufsätze
Entstehung
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Werke der Weltliteratur, ich meineVäter und Söhne".Unser Heft zeigt den Freund FlaubertS, den Schüler Goethesund Schopenhauers von seiner russischsten Seite. DieseBegegnung mit der Magd Gottes, Lukerja, im Bienen-garten, hat mehr als eine Stelle, bei der einem das Wasserin die Augen schießt. Daß, der Überlieferung eines russischenKritikers zusolge, George Sand in diese Lukerja buchstäb-lich verliebt getvesen sein soll, möge als literarhistorischeKuriosität zur Kenntnis genommen werden. Worauf ichmit dem Zeigestab weise, ist die Schilderung des frühenSommermorgens im Garten, ein bezauberndes Beispielinnig-sinnlichen Naturgenusses und froh gesunden Lebens-gesühls, die in russischer Dichtung sich mit dem Sinn fürKrankheit und Kreuzesnot so wohl vertragen.

Krankheit und KreuzeSnot! Das Leidensidyll ist vor-über, da bricht das Leiden der Hölle aus, das in Wahr-heit das Leiden dieser Erde ist: Dostojewskijs tiefes, ver-brecherisches Heiligenantlitz steigt empor. Ist Tolstoi derMichelangelo des Ostens, so darf man Dostojewskis denDante dieser Sphäre nennen. Er war in der Hölle,zweifelt man daran, nachdem man den herzzermalmendenTraum gelesen, den Rodion Raskolnikow träumt, bevorer die alte Psanöleiherin erschlägt? Und dann kommtNikolai Ljesskvw.

Zwei Worte über diesen. Sein Name wird wohl denmeisten Lesern dieser Blätter bis heute unbekannt gebliebensein, wie er es auch mir geblieben war, bis ich kürzlich eineErzählung,Der Toupetkünstler", von ihm las, die erstenRanges ist und mich auf die dreibändige Auswahl ausseinen Schriften, die nächstens erscheinen soll, außerordent-lich neugierig gemacht hat. Es hat mit der Unbekanntheit