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Rede und Antwort : gesammelte Abhandlungen und kleine Aufsätze
Entstehung
Seite
238
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Der große Puschkin beginnt und alle werdet ihr mitmir klagen, daß er so vorzeitig wieder endet mittendabei, sich auch im Erzählen als der erhabene Lyriker zuzeigen, der er war. Die Übersetzung des Gedichtes vonWolfgang E. Gröger soll, wie mir versichert wird, außer-ordentlich wortgetreu sein und ist dabei so wohllautend,wie man es bei Dersübersetzungen selten findet. Wo istGröger? Kraft meines Ehrenaintes belobige ich ihn.

Es folgt die wahrhaft homerische Episode aus dem zweileuTeile derToten Seelen", von der man nicht glaubensollte, daß sie aus einer Zeit stammt, da Gogol schon see-lisch schwer krank war und brieflich klagte:Die Arbeitwill nicht sortschreiten, jedes Wort muß ich aus mir miteiner Zange herausziehen ..." Aber die Figur des gast-lichen Fressers Pjetuch ist wohl in Stunden und Tagen ge-zeichnet worden, von denen der Zerquälte schrieb:Manch-mal läßt mich der Herr in seiner Gnade eine große geistigeFrische und Rüstigkeit fühlen, und dann geht auch meineArbeit frischer vorwärts. . . Wenn mir Gott noch einigegute Tage schenkt, wie ich sie zuweilen erlebe, werde ichschon irgendwie fertig werden." Herrliches Künstler-wort! Übrigens muß man sich bei Pjetuchs Gefräßigkeiterinnern, daß Gogol selbst von Natur zur Völlerei neigte,dabei aber der hypochondrischen Überzeugung lebte, daßsein Magenwidernatürlich eingerichtet" sei undvoll-kommen verkehrt stehe". Dies, sagte er, hätten die berühm-testen Arzte von Paris ihm bestätigt, was wahrscheinlichgleichfalls Einbildung war.

Der stolze lind todgeweihte Lermvnkow erzählt mit Pe-tschorins Stimme ein Abenteuer, und da er schweigr, be-ginnt schon Turgenjew, der Meister eines der vollkommensten