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etwas ansdenkt, sondern man ist es, indem man sich ausden Dingen etwas macht. Das ist eine Definition . . .Die Sache ist so: Der Bote von außen stellte Beziehungenher, phantastisch reale Beziehungen zu einer geistigen, mythi-schen Sphäre. Genauer: Ein alte Liebe ward ruchbar, undWirklichkeitswürden sind ihr zugedacht, ehrenvoll wird siebetraut. Genauer noch: Eine große Zeitschrift will, zurFörderung völkerpsychologischer Kenntnisse, eine Serie vonHeften herausgeben, die die Dichtung fremder Länder ent-halten sollen; das nächste Heft soll als russische Anthologieerscheinen, der russischen Erzählungskunst gewidmet sein,und wir sind ausersehcn, die Einleitung zu schreiben. —Eine Einleitung? Man weiß nicht recht, wie man dasmacht, wie man eine solche Ausgabe zur Zufriedenheitder gebildeten Leserschast löst. Vorderhand sitzt man undsinnt.
Man war jung und schwank, und zu Kultzwecken hatteman die Bilder mythischer Meister auf seinem Tische stehen.Welche waren es? Iwan Turgenjews melancholischesKünstlerhaupt stand dort und die Patriarchengestalt desHomers von JaSnaja Poljana, eine Hand im Gürtel seinerMuschikbluse. . . Exotische Meister und Kultbilder; derDienst stolzer und kindlicher Dankbarkeit war ihrem Mythosgewidmet. Zu ersten prosaischen Gehversuchen und Selbst-erprobungen hatte der eine die lyrische Exaktheit seiner be-zaubernden Form geliehen. Und was war es, was unsstärkte und stützte, während unsere schwanke Jugend einWerk trug, dag sich selber größer wollte, als sie es gewolltund gemeint hatte? Es war das moralistische Schöpfer-tum des breitstirnigen anderen, eines Trägers epischer Riesen-lasten, des Ljew Nikolajewitsch llOALIOU.