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doch hätten wir uns nicht beklagen dürfen, denn auch wirwaren schon weitgehend wirklich geworden, durch Werkund Würde, Haus, Ehe und Kind oder wie die Dinge desLebens, die strengen und menschlich gemütlichen, nun heißenmögen; und wenn wir im stillen der Freiheit und Fremd-heit auch einige Treue hielten, uns etwas vom Spott undvon der Scheu der Jugend im Tiefsten bewahrten, wirlernten doch, ebenfalls solche ungespäßigen Taten zu tun.Phantastisch unvermutete Wirklichkeit, wir verkennen nichtdeinen todernsten Charakter! Denn wie du dich nun ge-bärden magst, ob leidenschaftsbleich oder menschlich-gemüt-lich, — allen deinen Gestalten, wie sie zu unserer ungläu-bigen Erheiterung oder Erschütterung sich einstellen, eignetetwas Schreckliches und heilig Bedrohliches, ans ihrer allerAugen spricht die Verwandtschaft mit der letzten in ihrerReihe, die uns schließlich ebenfalls „zukommen" wird, dieunverkennbare Familienähnlichkeit mit dem Tode. Ja, auchzu den Wirklichkeitswürden des Todes werden wir endlicheingehen, wer hätte es gedacht, und alle Wirklichkeit, obbleich oder heiter, trägt seine Züge.
— Nun, nun, welche Töne. Gleich auf den Tod mußeingangs zu sprechen gekommen sein? Was gibt es denn?
Besuch war da. Ein Bote aus der Welt, mit einemAn- und Auftrag von außen. Es gibt eine Improvisationzu leisten, eine kleine literarische Studie für das gebildetePublikum.
— Das ist nicht viel.
O nein, es ist an und für sich wohl nur eine Bagatelle.Aber da haben wir ja im Deutschen die Redensart: „Sichetwas daraus machen." Eine vorzügliche Redensart, dichte-risch geprägt! Denn man ist Dichter nicht, indem nian sich