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Rede und Antwort : gesammelte Abhandlungen und kleine Aufsätze
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Ihm selbst hat also ein Bursche dieses Namens gedient.Und warum beschreibt er in dem Briefe an Hitzig, woriner phantastisch schildert, wie der schattenlose Welkwandererihm persönlich das Manuskript seiner Memoiren überbrachthabe, bis auf den schwarzen verschnürten Rock genau seineeigene Person? Beinahe noch anzüglicher ist sein Leugnen.Den Schatten," versichert er in dem EinleikungspoemAn meinen alten Freund Peter Schlemihl",

Den Schatten Hab' ich, der mir angeboren,

Ich habe meinen Schatten nie verloren."

Um sich dann zu beklagen:

Mich traf, obgleich unschuldig wie das Kind,

Der Hohn, den sie für deine Blöße hatten.

Ob wir einander denn so ähnlich sind?!

Sie schrien mir nach: Schlemihl, wo ist dein Schatten?"

Dies scheint buchstäblich wahr zu sein, denn Hitzig berichtetan Fouque, daß irgendein Berliner Junge, mit dem Cha-misso auf der Straße seinen Scherz getrieben, ihm schließ-lich nachgerufen habe:Warte nur, Peter Schlemihl!"und es ist nicht anzunehmen, daß diese Popularität seinerMaske den Dichter verdrossen habe. Dichter, die sich selbstgeben, wollen im Grunde, daß man sie erkenne; denn nichtsowohl um den Ruhm ihres Werkes ist es ihnen zu tun,als vielmehr um den Ruhm ihres Lebens und Leidens.

Welches ist denn nun aber das Erleben und Erleiden,dag dieser Dichter mit seinem Helden gemeinsam hatte?Worin besteht seine innere Solidarität mit dem armenPeter Schlemihl? Inwiefern ist dieses kleine Werk ein Be-kenntnis, und was bedenket die Schattenlosigkeit? Manhat sich seit dem Erscheinen des Buches den Kopf darüberzerbrochen, man hat der Frage Abhandlungen gewidmet