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Rede und Antwort : gesammelte Abhandlungen und kleine Aufsätze
Entstehung
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und sie nur allzu klipp und klar beantwortet, indem mansagte, der Mann ohne Schatten, das sei der Mann ohneVaterland. Allein das heißt dietiefere Bedeutung" einesMotivs, das zunächst einmal nichts als ein skurriler Ein-fall war, zum mindesten allzu knapp umschreiben. DerSchlemihl ist keine Allegorie, und Chamisso war nicht derMann, dem etwas Geistiges, eine Idee jemals das Primärebei seiner Produktion gewesen wäre.Nur Leben," warseine Maxime,kann wieder Leben ergreifen." Aber ebenweil dem so ist, hätte er nicht ohne lebendige Erfahrungein schnurriges Märchenmotiv zu etwas so Lebensvollemund novellistisch Wahrem ausgestalten können, und Zer-streuungsbedürfnis oder Onkelgüte allein hätten ihn nichtvermocht, die Geschichte zu schreiben, wenn er sich nicht inder besonderen Lage gewußt hätte, sie aus Eigenem undPersönlichem zur Dichtung beseelen zu können.

Nochmals, was war dieses Eigene und Persönliche?Chamisso hat für die französische Ausgabe des Schlemihlein reizendes Vorwort geschrieben, gegen dessen Ende ersagt, daß seine Erzählung in die Hände nachdenklicher Leutegeraten seigni, aocoutninös a ns Urs gus ponr Isurinstrnetion, ss sont inguistss äs savoir cs gus o'staitgus I'oinbrs". Und so zitiert er denn, mit gefalteter Miene,aus einem gelehrten Schmöker die Definition des Schattens.

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