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Rede und Antwort : gesammelte Abhandlungen und kleine Aufsätze
Entstehung
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hat er beinahe 600 Seiten, und das kommt daher, daß daszweite und dritte Buch ganz aus einer Geschichte des HausesHohenzollern vonschattenhaften" Zeiten bis zum Jahre171Z bestehen, vor der aber, wie ich ausdrücklich ver-sichere, niemand sich zu fürchten braucht, da sie tatsächlichin hohem Grade lustig und leicht gemacht ist durch unseresFreundes mächtig-persönlichen Vortrag und wundervolleGabe humoristischer Charakterisierung. Was für eine Hohen-zollern-Geschichte ist denn auch das, die Charakteristiken ent-hält, wie die der Margarete Maultasch, des plumpen,fluchenden und abstoßenden Kriegsweibes in der Eisenhaube,welches sich doch, nach CarlyleS Urteil, verglichen mit einerPompadour, einer Herzogin von Cleveland, von Kendalund anderen hochgeschminkten, unglücklichen Weibsbildern,von denen es nicht anständig ist, unnötigerweise zu sprechen,wiewohl dies oft geschieht, in den Rang des Geschichtlichenerhebt", oder wie das KapitelSeiner Majestät (Fried-rich Wilhelms I.) Art und Wesen": ein Porträt und eineSeelenstudie, die einem Dichter, der sich durch dies Ge-schichtswerk wollte begeistern lassen, leidigerweise nichts zutun übrig ließe.

Ferner ist da, gleich zu Anfang, die wunderbar gehässigeCharakteristik des 16. Jahrhunderts, dieses Lügen- undAfsenjahrhunderts nach des Vaters Carlyle mächtig-persön-lichem Urteil, sowie die der einzigen würdigen Handlungdieses Jahrhunderts, seines grandiosen und spektakulösenSelbstmordes, der französischen Revolution. Aber ain be-deutendsten und auch am bezeichnendsten für Thomas Car-lyle, den Mann und Wahrheitsritter, erscheint mir ein kurzesKapitel, das mitten in die Hohenzollern-Geschichte einge-schobcn ist: fünf knappe Seiten überDie historische