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politischer Bedeutung, sehr viel zu tun hak, mit einer geistig-formalen Annäherung Deutschlands au den Westen, an die„Demokratie".
Dies als vorsichtige und keineswegs einfach beifälligeFeststellung. Auf jeden Fall beweist ein Buch, wie dasvorliegende, daß ein Zusatz von schönlikerarischer Heiterkeit,Bewegtheit und „Menschlichkeit" der Würde und Gewalteines Historienwerkes keinen Abbruch zu tun und nicht not-wendig Windbeutelei oder auch nur leichtes Blut zu bedeutenbraucht. Denn im Gegenteil: in diesem persönlichen Fallehandelt es sich, zweitens, um einen heroischen Humor,der so recht eigentlich unseres Autors menschliche und schrift-stellerische Note ist, — und ich wüßte wahrhaftig nicht, inwelchem Geiste man besser Weltgeschichte erzählte, als ebenin diesem. Carlyles heroischer Humor: das ist der künstle-rische Triumph seines schwerblütig-zähen Arbeitsethos, wel-ches fürchterliche Stosswaffen bewältigt und unter sichbringt, — nicht um sich dann über die Dinge lustig zumachen, aber doch, um alle Dinge, auch die seversten undgelehrtesten, bis zu einem gewissen Grade lustig und leichtzu machen, so daß sie Kapitelüberschriften erhalten können,wie aus einem humoristischen Roman, zum Beispiel: „Kai-serliche Majestät hat glücklich geehelicht", oder: „KaiserlicheMajestät und die Ranthippe von Spanien", oder, nochnovellistischer: „Feldzeugmeister Seckendorfs geht über denSchloßplatz". Kurzum, so lesbare Geschichtswälzer, wie dievon Carlyle, gibt es auf der Welt nicht zum zweiten Male.
Noch nicht viel also, aber schon sehr Vieles bringt diesererste Band der Heldengeschichte Friedrichs von Preußen. Ersetzt ein mit Fritzens Geburt, und er endigt schon mit desKronprinzen Eintritt in die Potsdamer Garde. Trotzdem
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