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Bedeutung der Reformation", prachtvoll männliche undwahrheitsritterliche Seiten, deren Gedankengang wiederumin jenes Weltuntergangsphänomen vom Ausgang desi9. Jahrhunderts mündet. Was es heißen wollte für dieVölker, den Protestantismus annehmen oder ihn nicht an-nehmen, als er angeboten wurde, und wieviel daran hing,sagt Carlyle mit mächtigen Worten. „Denn es daranfehlen lassen," sagt er, „ist buchstäblich, es an der Loyali-tät gegen den Weltschöpfer fehlen lassen. Wem die mangelt,was sonst hat der oder kann der haben?" Die Reformation,das heißt des Himmels Stimme und Gottes Wahrheitcontra des Teufels Lüge, wie Carlyle puritanisch sagt, —die Weigerung, „Unglaubliches zu glauben, feierlichen Trugzu adoptieren oder angeblich von geistlichem Mondscheinzu leben": die Reformation sei allerorten angeboten worden,und wundersam sei es zu sehen, was aus den Nationen,die nicht darauf hören wollten, geworden sei. Carlyleführt Beispiele an. Spanien etwa, „das arme Spanien,das zurzeit umhergeht und feine,Pronunziamentos' macht;all die aufgeregten Advokaten in feinen kleinen Städtchensich zusammentuend, um nachdrücklich zu erklären: ,DaSAlte ist also eine Lüge, — o Himmel, nachdem wir so langehart, härter als irgendeine andere Nation, versucht haben,es für Wahrheit zu halten! — und wenn es nicht etwaMenschenrechte, rote Republik und,Fortschritt' ist, so wissenwir nicht, was nun glauben oder tun, und sind wie einVolk, das auf jähem Grunde strauchelt in der Finsternisder Mitternacht!'" Oder Italien, das ebenfalls seineProtestanten hatte, aber sie umbrachte und es bewerkstelligte,den Protestantismus zu ersticken, um sich statt dessen demDilettantismus und den schönen Künsten hinzugeben und