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Rede und Antwort : gesammelte Abhandlungen und kleine Aufsätze
Entstehung
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189
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durch großartigste Kolonisation ans ihrem vernachlässigtenZustande erhob, wenn man sein Pflichtgefühl nicht alseine Art Besessenheit und ihn selbst nicht als Opfer undWerkzeug höheren Willens begreift. Sein Fleiß war kalteund glücklose Passion. Ausgebrannt, öde und bös, liebteer niemanden, und niemand liebte ihn, sondern sein könig-liches Dasein bildete einen lastenden, entwürdigenden Druckfür alle Welt. Um ein wenig tierische Wärme zu empfin-den, ließ er seine Lieblingswindhündin des Nachts sein Lagerteilen. Er hielt sich mehrere Hunde und wollte neben ihnenbegraben sein. Als der letzte davon verendete, weinte ertagelang. Seine Philosophen zubrouillieren" machte ihmnoch eine Weile Vergnügen; dann setzte er sie vor die Tür.Denn während er früher nur die Religionen verhöhnt hatte,verhöhnte er später auch die Philosophie, indem er erklärte,daß es für jedermann wichtiger sei zu verdauen, als dasWesen der Dinge zu erkennen. Übrigens verdaute er sehrschlecht, da er es nicht lassen konnte, sich täglich mit höllischüberwürzten Speisen zu verderben. Als er, vierundsiebzigJahre alt, nach qualvoller und widerwärtiger Krankheitstarb,war alles totenstill," wie es heißt,aber niemandwar traurig". Man fand kein heiles und sauberes Hemdin seinen Schubladen, und so gab ein Diener eins von derseinen her, womit man die Leiche bekleidete. Sie war kleinwie ein Kinderleib.

Zuweilen möchte man glauben, er sei ein Kobold ge-wesen, der aller Welt Haß und Abscheu machte und alleWelt hineinlegte, ein ungeschlechtlicher, boshafter Troll,den umzubringen hundert Millionen Menschen sich ver-gebens ermatteten, da er entstanden und gesandt war,um große, notwendige Erdendinge in die Wege zu leiten.