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Rede und Antwort : gesammelte Abhandlungen und kleine Aufsätze
Entstehung
Seite
183
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An Ferdinand von Braunschweig:Wenn Frankreichnicht seinen Frieden mit England schließt, sind wir rettungs-los verloren, weil wir zu viele Feinde haben, weil es zuviele Leute gibt, die durch die uns zugestoßenen Unfälleentmutigt sind, und weil die innere Vortrefflichkeik unsererTruppen offenbar zurückgegangen ist. Sie können nur jetztau meine Grabschrist denken. Das große Unheil wird erstMitte Juli hereinbrechen, aber dann wird auch alles rettungs-los verloren sein. Sie wissen, daß ich im allgemeinen keinSchwarzseher bin, aber jetzt gibt es keine Möglichkeit mehr,anders als schwarz zu sehen ..."

An dÄrgens:Die Franzosen sind drollige Narren: Ichliebe die Feinde, die Stofs zum Lachen geben, und hassemeine mürrischen, von Stolz und Unverschämtheiten strotzen-den Österreicher, die zu nichts taugen, als einen zum Gähnenzu bringen ..."

An denselben:Sie schätzen das Leben als ein Sybarit,und ich betrachte den Tod als ein Stoiker. Nie werde ichden Augenblick überleben, der mich nötigt, einen nachteiligenFrieden zu schließen; kein Beweggrund, keine Beredsamkeitwird imstande sein, mich dahin zu bringen, daß ich meineSchande unterschreibe . . . Ich habe es Ihnen gesagt undwiederhole es: Nie wird meine Hand einen schimpflichenFrieden unterzeichnen. Ich bin fest entschlossen, in diesemFeldzuge alles zu wagen und die verzweifeltsten Dinge zuunternehmen, um zu siegen oder ein ehrenvolles Ende zufinden."

Die Verteidigung," sagt Ranke,gab ihm ein hohesAnsehen in der europäischen Staatenwelt. König Friedrichwurde, indem er sich verteidigte, zum großen Mann desJahrhunderts." Das ist wahr und auch wieder nicht