An dieselbe: „Ich bin in der Lage eines Reisenden, dersich von einem Haufen Schurken umringt und im Begriffesieht, ermordet zu werden, weil die Räuber seine Habe untersich verteilen wollen. Seit der Liga von Cambrai hat eskein Beispiel einer Verschwörung gegeben, wie sie diesesverruchte Triumvirat gegen mich geschmiedet hat. Die Sacheist nichkswürdig und eine Schande für die Menschheit unddie Sittlichkeit. Hak die Welt jemals gesehen, wie dreimächtige Fürsten ein Komplott schmieden, um einen viertenzu vernichten, der ihnen nichts getan hat? Ich habe wedermit Frankreich noch mit Rußland und am allerwenigstenmit Schweden Differenzen gehabt . . . O Zeiten, o Sitten!Da könnte man ja ebensogut unter Tigern, Leoparden undLuchsen leben, als in unserem angeblich gebildeten Jahr-hundert Genosse der Mörder, Räuber und verlogenen Ränke-schmiede sein, die die arme Welt regieren. Glücklich ist der,liebe Schwester, der unbekannt lebt und schon in der Ju-gend vernünftig genug gewesen ist, jeder Art von Ruhmzu entsagen! Er hat keine Neider, weil man ihn nicht kenntund sein Glück die Gier der Gauner nicht herausfordert...Es ist eine Verschwörung gegen mich angezettelt worden,und der Wiener Hof ließ es sich einfallen, mich zu belei-digen: das zu erdulden war gegen meine Ehre. Nun be-ginnt der Krieg, und die Schurkenbande fällt über michher: das ist meine Geschichte."
An den Minister von Finckenstein: „Seien Sie nicht sofurchtsam! Nichts ist bis jetzt verzweifelt oder verloren;solange ich am Leben bin, werde ich standhalten und michwie ein Löwe verteidigen."
An seine Schwester von Bayreuth: „Wir müssen unsalle damit trösten, daß unser Jahrhundert eine Epoche der