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und wen» der Himmel mich nicht des Verstandes beraubt,hoffe auch ich selbst meine Pflicht zu erfüllen . . . Manmuß alle nur möglichen Anstrengungen machen, um un-seren Feinden zu widerstehen; man muß ste niederfchmetternund ohne Furcht vor ihrer Zahl noch Macht es sich zurEhre rechnen, daß man eine schwere Aufgabe zu erfüllenhat. Man bezahlt einen Seiltänzer, aber man gibt nichtsfür einen Menschen, der zu ebener Erde aus der Straßegeht, und es gibt Ruhm in der Welt nur für die, welchedie größten Schwierigkeiten überwinden. Adieu, lieber Mar-schall, ich umarme Sie . . ."
An feine Schwester Amalie: „Der bevorstehende Feld-zug ist wie der von Pharfalns für die Römer oder wie dervon Leuktra für die Griechen oder wie der von Denain fürdie Franzosen oder wie die Belagerung von Wien für dieÖsterreicher. Das find Epochen, die alles entscheiden unddie das Gesicht von Europa verändern. Vor ihrer Ent-scheidung muß man furchtbare Zufälle bestehen, aber nachihrer Entwicklung klärt sich der Himmel auf und wirdheiter. Jetzt heißt es an nichts verzweifeln, aber jedes Er-eignis voraussehen und das, was die Vorsehung uns zn-teilt, mit ruhigem Antlitz ertragen, ohne Stolz über guteErfolge und ohne sich durch schlechte erniedrigen zu lassen."
An seine Schwester von Bayreuth: „Deutschland istgegenwärtig in einer furchtbaren Krisis. Ich muß alle seineFreiheiten, seine Privilegien und seine Religion verteidigen.Wenn ich diesmal unterliege, wird es darum geschehen sein.Aber ich habe gute Hoffnung, und wie groß auch die Zahlmeiner Feinde ist, ich vertraue auf meine gute Sache, aufdie bewundernswerte Tapferkeit der Truppen und auf ihrenguten Willen vom Marschall bis zum geringstenSoldaten..."
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