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Rede und Antwort : gesammelte Abhandlungen und kleine Aufsätze
Entstehung
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nicht sinnstörend, kein Unglück also und bei nächster Ge-legenheit einfach richtigzustellen.

Nach der Ettlingerschen Ausgabe von igoö habe ichden Spruch am Schlüsse einer Studie über denAltenFontane" zitiert, die zuerst in derZukunst" erschien undkürzlich in dein Fischerschen Fontanebuch wieder abgedrucktwurde. Ich zähle die Briese nicht, die ich nach beiden Ver-öffentlichungen erhielt und in denen man mir versicherte,ich hätte falsch zitiert, so könne es nicht heißen, das sei jaUnsinn, und außerdem sei das doppeltesendet" sehr häß-lich; ganz zweifellos müßten die Verse lauten:

Doch das Beste, was es sendet,

Zst das Wißen, daß es endet,jfß der Ausgang, der Tod."

Offen gestanden: ich ließ mich nicht belehren, daß meineLiebe zu dem Spruch auf Irrtum und falscher Lesart be-ruht habe. Ich antwortete ein paarmal abweisend, ließdann den Leuten die Genugtuung, sich Dichterworte, diesie nicht verstanden, nach ihrem Geschmack zurechtzulegen,und schwieg. Da ich nun aber sehen muß, daß ein Schrift-gelehrter von dem Ansehen des Herrn Pniower seinen Namenzugunsten der in jenen Publikumsbriefen vertretenen Auf-fassung in die Wagschale wirft; daß er es in der aus-gesprochenen Absicht tut, dieser Auffassung zum offiziellenSiege zu verhelfen und mich namhaft macht als einen,der einenWechselbalg für ein echtes Kind ausgegeben"habe: so scheint es mir doch an der Zeit, mich zu rühren,um, wenn es irgend in meinen Kräften steht, das Gang-barwerden einer Version zu verhindern, von deren Un-richtigkeit ich, wie von wenigen Dingen in der Welt, über-zeugt bin.