Expeditionen aussenden zur Kolonisierung von Afrika. GroßeSchiffsreeder, die Flotten bemanne», Tunnel- und Kanal-bancr, die Weltteile verbinden, Zeituugsfürsteu »nd Eisen-bahnköni'ge sind meiner Huldigungen sicher. Ich will nicktevon ihnen, aber sie schassen und wirken zu sehen, tut mirwohl; alles Große hat von Jugend auf einen Zauber fürmich gehabt, ich unterwerfe mich neidlos." Was er ver-achtete, war die bourgeoise „Sechserwirtschaft", die sich besserdünkte als seine Armut. „Ein Stück Brot," sagte er, „ist nieSechserwirtschaft, ein Stück Brok ist ein Höchstes, ist Lebenund Poesie. Ein Gänsebrakendiner aber mit Zeltlager undBaiser-Torte, wenn die Wirtin dabei strahlt und sich cin-bildet, mich der Alltäglichkeit meines Daseins auf zweiStunden entrissen zu haben, ist sechscrhaft in sich und doppeltdurch die Gesinnung, die eg begleitet." Man hat ihn einenPhilister gescholten; und er selbst hat sich gelegentlich sogenannt. Aber er war durchdrungen von der Trivialitätalles Mittleren und sah in der Armut, wenn nicht die Be-dingung, so doch eine Begünstigung ungebunden schauenderKünstlerfreihei't. „Blick ich zurück," schreibt er i88z ausNorderney, „so hat mein Leben hier viel Ähnlichkeit mit dem,das ich vor einunddreißig Jahren in London führte. Be-wundernd ging ich vom Hyde-Park nach Negents-Park,entzückt stand ich auf Richmond-Hill und sah den wav-trecblühen; die Luft, die ich atinete, die Reichtumsbilöer, dieich sah, alles tat mir wohl, aber ich ging doch wie ein Fremderoder als ein nicht zu voller und ganzer Teilnahme Berech-tigter durch all die Herrlichkeiten hin. Immer bloß Zaun-gast. bind so ist es hier wieder. Zum Glück balanciert derHimmel alles, und die Blinden sehen mit ihren Finger-spitzen. Die Dinge beobachten, gilt mir beinah mehr, als
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Rede und Antwort : gesammelte Abhandlungen und kleine Aufsätze
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76
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