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mit seiner nur INI Bilde, on tucs uns vorgeführlen Szeneüberhaupt von der Hand gewiesen und auf den alten, nachallen Seiten offenen Schauplatz zurückgedeutet hat. Neuestenshört man, zur Überwindung einer unkünstlerischen und prak-tisch veralteten Raum-Naturalistik, das reliefartige Bühnen-bild empfehlen, das bei den Japanern erhalten ist, unddessen in Deutschland schon Goethe sich gelegentlich bedienthat. In jedem Fall wird auf der neuen Szene das Sym-bol, die künstlerische Andeutung herrschen, dergestalt, daßetwa der „Prolog im Himmel" erwachsenen Menschen mitleidlicher Würde und ohne den Aufwand an Gazewolkenund Perfpektivenschwindel, den wir uns heute gefallen lassenmüssen, wird vorgeführt werden können. Man muß zu-geben, daß ein Theater, das dem höchsten und echtestendramatischen Gedicht der Deutschen, dem „Faust", so gutwie ratlos gegenübersteht, — gerichtet ist.
Für meinen Teil möchte ich die Diskussion einen Augen-blick auf einen Punkt lenken, der bislang, soviel ich weiß,noch niemals berührt worden ist. Es handelt sich um die„Maske", die Gesichtscharaklerisierung der Schauspieler.Muß man glauben, daß die Feltschminke immerdar ander Herrschaft bleiben wird? — In einem Büchlein überdas „Französische Theater der Vergangenheit" fand ichein Bruchstück des „Lssnr sur 1's.rt äruinutugus" vonSebastien Mercier, einem Schriftsteller des achtzehntenJahrhunderts. Der Verfasser bricht hier eine Lanze fürdie antike Larve, — und ich bekenne, daß ich ihm mit auf-richtigem Vergnügen dabei zugefehen habe. „Man mußsich," sagt er, „die Larve, deren sich die griechischen Schau-spieler mit so viel Vorteil bedienten, nicht wie die grobenLarven unserer Tänzer vorstellen . . . Die Maske der Alten