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Rede und Antwort : gesammelte Abhandlungen und kleine Aufsätze
Entstehung
Seite
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Welt ein Recht geben, zu sagen: Das ist Der, ist Die.Hieraus beseelt und vertieft er die Maske mit anderem,Eigenem, benutzt sie znr Darstellung eines Problems, dasihr vielleicht ganz fremd ist, und Situationen, Handlungenergeben sich, die dem Urbild wahrscheinlich völlig fern-liegen. Dann aber halten die Leute sich für berechtigt, aufGrund der Äußerlichkeiten auch alles übrige fürwahr",anekdotisch, kolportiert, für Ausplauderei und sensationellenKlatsch zu nehmen, und der Skandal ist da.

Muß dies so fein? Ist hier keine Verständigung mög-lich? Bin ich so sonderlich konstruiert? Schon als Kindhat die Publikumssitte, angesichts einer absoluten Leistungnach Persönlichem zu schnüffeln, mich rasend gemacht. Ichzeichnete ein bißchen, ich malte Männerchen mit Bleistiftauf Papier, und sie schienen mir schön. Zeigte ich sie aber,in der Hoffnung, für meine Kunstfertigkeit Lob zu ernten,den Leuten, so fragten diese:Wer soll es fein?"Nie-mand soll es sein!" schrie ich und weinte beinahe.Es istein Mann, wie du siehst, eine Zeichnung, die ich gemacht,bestehend aus Umrissen, Herrgott nochmal..." Das istnicht anders geworden. Noch immer forscht man:Wersoll es fein?"

Man hat mich ernstlich gefragt, was ich tun würde,wenn ein talentierter Freund von mir hinginge und michins öffentliche Gerede brächte, indem er eine glänzendeNovelle schriebe, in welcher eine Figur, die aufs Härchenmein Abbild wäre, die und die Gemeinheiten beginge.Hoffentlich würde ich ihn ohrfeigen, den talentierten Freund?Nun, das gewiß nicht. Und im übrigen käme daraufan. Keineswegs nur auf das Schreibetalent des Freundes.Ich bin nicht Ästhet genug, um mit einem schönen Stil