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Erika : Düsseldorfer Malkasten-Tragödie in fünf Aufzügen
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Da schaut, wie's paßt,

Grad' wie zum Baum ein abgehau'ner Ast

Und, wie das Ohr, paßt zu ihm auch sein Kind;

Denn, wo die Väter Straßenräuber sind

Wen wundert da der Töchter Wandel,

Wenn sie mit ihrer Schönheit treiben Handel!

Kaiser.

Ha Weib daß Du ein Weib daß Du mein

Weib

Das schützt allein noch Deinen LeibNach solchem Wort! (Gemurmel unter den Nebligen.)

Doch Ihr da schweigt!

Euer Leib hat keinen Freipaß aufzuweisen,

Der ihn beschützt vor diesem spitzen Eisen

Bin ich noch Kaiser? Bin ich's nicht vielleicht?

Kaiserin.

Vor Eurer Kaiserlichen Macht,

Kein Unterthan zu sprechen wagt,

Doch jeder Zug auf jedem Angesicht

Ein Richter ist's, der Euch das Urtheil spricht!

Kaiser.

Nun denn weg mit dem kaiserlichen Zeichen

Ich will, als Ritter, nur Euch Rittern gleichen;

Wer wagt's, durch Blick und Wort zu tasten anDen Ruf der Dame, die mein Herz beseelt,

Der Dame, deren Farben ich gewählt?

Ich werde Rede steh'n dem Rittersmann!

. (Er wirft seinen Handschuh hin.)

Hier liegt mein Handschuh. Wer von Euch so kühn.

Der werfe seinen Handschuh zu ihm hin!

Was zaudert Ihr? Nicht Kaisers Majestät

Ritter Arnoldus in den Schranken steht

Wer wagt's?

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