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Erika : Düsseldorfer Malkasten-Tragödie in fünf Aufzügen
Entstehung
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-Lrika.

O daß solch' Schutz der Liebe nöthig,

Beweist, daß diese Lieb' nicht gut,

Der Teufel, heißt's, ist immer gern erbötig,

Wenn man was Böses thut.

-Kaiser.

Herzliebchen, halt' ich Dich im Arm,

Dann hör' ich alle Engel singen.

Wenn eins zwei Herzen lieb- und lebenswarm,

Den Teufel möcht' ich seh'n, der die könnt' zwingen!

(Er umarmt sie.)

-Trika.

An Deiner Brust, an Deiner Wang'

Da klingt's auch mir, wie Engelsang

Doch ach wie süß auch uns're Minn'

Es steckt doch etwas Teufelei darin!

(Sie setzen sich umschlungen auf eine Bank im Hintergründe.)

Zehnter Austritt.

Adelaide rechts austretend.

Adelaide.

Hier schlich er hin auf heimlich stillen Wegen,

Und sah sich mehrmals nach mir um dabei -

Ein Spiel, wie's Liebende zu spielen Pflegen,

's ist eine kleine, süße Tändelei.

Er kommt sie flieht sie kommt, und er läuft fortUnd endlich find't man sich am trauten Ort.

Wo steckt er denn? ich Hab' die Spur verloren,Ein Zeichen muß ich geben seinen Ohren!

(Sie nießt, dann horcht sie auf.)

Das war zu schwach er konnt's nicht hören ebenIch muß ein stärker Liebeszeichen geben!

(Sie nießt nochmals viel lauter. Kaiser und Erika springen auf.)Kaiser (zu Erik--).

Hast Du gehört? Ta ist wer in der Nähe!

4 *