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Erika : Düsseldorfer Malkasten-Tragödie in fünf Aufzügen
Entstehung
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Drum Vorsicht jetzt ich harre DeinUm Mitternacht beim Sternenschein

Du Sternengleiche!

Im Park beim stillen Teiche."

(Die Glocke schlägt zwölf.)

Die Glock' schlug zwölf die Zeit ist daNun denn guotu Wt, ulsu!

(Erika ab.)

Ächter Auftritt.

Ritter Run;» halb entkleidet. Dann Gottfried.^Ritter Fruns.

Ich find' im Bette keine Ruh

Ich frag' mich: Kunz wie geht das zu?

Hier ist mir Alles sonst nach Wunsch,

Es schäumt der Wein, es kocht der Punsch,

Der Braten zischt, es schmoort die Wurst

Doch fort ist Hunger, fort ist Durst!

Gottfried (Unlretenb, besorgl).

Herr Ritter fand von ungefährDas Bett in Eurer Kammer leer.

Ich merkt's schon lang Euch ist nicht recht.Das Leben hier bekommt Euch schlecht.

Witter Aim).

Jawohl mir fehlt ich weiß nicht wasBald glaub' ich dies, bald glaub' ich dasBald sitzt im Leib ein Windchen quer,

Bald will die Abfuhr nicht recht mehr.

Oft Pfeift mir's hier, als wär' ich hektisch,

Oft stockt's im Hirn ganz apoplektisch

Die Adern schwell'n das Blut wird faulZu Hülf! ein Schlagfluß oder 'n Gaul!

Gottfried.

Ja ja das kommt, weil Eure GliederNicht mehr in Sattels Auf und NiederDas Blut Euch durcheinander rütteln,