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Erika : Düsseldorfer Malkasten-Tragödie in fünf Aufzügen
Entstehung
Seite
35
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Lrika.

Wenn man selband zwei Beide!

(Sie gehen sich umschlungen haltend langsam nach der anderenSeite ab. Das Orchester spielt eine träumerische Melodie.)

Achter Austritt.

(Die Melodie geht über in die des LiedesHerr Heinrich saß amVogelheerd", me plötzlich unterbrochen wird vom Trompetenge-schmetter.) Ritter Kün?< gefolgt von vielen Fähnlein schwingen-den Rittern, kommt auf die Bühne gestürzt.

Witter

Wo ist der Kaiser?!

Kaiser <mlt Erika austret-nd).

Was geht vor?

Witter Aitiy.

Schwenkt Fähnlein hoch und laßt Trompeten schmettern,Eu'r Reichspanier weht wieder in den Wettern

Ein ganzes Heer steht vor dem Thor!

(Er stürzt vor dem Kaiser nieder und umfaßt dessen Kniee.)Me.

Heil unserm Kaiser Arnoldus! Heil!

(Trompetengeschmetter, Fähnleinschwenken.)

Aaiser.

Ihr Herrn wie soll ich das versteh'«?

LZlitter Kikty.

O Herr ich ritt durch Busch und Haide,

Da hört' ich ferner Rosse Hufgetön

Ich schlich heran im Hellen Eisenkleide

Könnt' ick ein ganzes Heer von Rittern seh'n

Und o wie schlug das Herz im Leibe mir

Eu'r altes Schlachtpanier

Sah ich zu ihren Häupten ragen

Laßt Jene sprechen mehr kann ich nicht sagen!

(Er umfaßt nochmals schluchzend des Kaisers Kniee.)

«Lin ^Kitter («ortr-und).

Wir suchten Euch bei Tag und Nacht,

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