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Erika : Düsseldorfer Malkasten-Tragödie in fünf Aufzügen
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c-LriKa <n-r sich).

Wie soll ich hindern ihn Verdacht zu schöpfen'?

cr-mt.) Mein Vater wollt' im Dorf sich lassen schröpfen

Der Schröpfköpf' sechs in Rücken und Genick,

Dieweil er krankt an Asthma und Kolik.

Kaiser.

Und Gottfried! wo ist Gottfried?

^Lrika.

Er ritt aus

Zur alten Hex' am Tannenwalde drauß

Wollt' sich die Karten lassen schlagen,

Ob seinem Schatz er dürft' 'neu Antrag wagen.

Kaiser.

Und Caspar?

c-Zrilia.

Ist auch ausgegangen.

Wollt' nachseh'n, ob der Herr Pastor vielleichtIhm übermorgen sitzen könnt' zur Beicht,

Wonach der Caspar trägt ein fromm Verlangen.

Kaiser.

Was brennt Dir nicht das Schamroth auf der StirnVon all' dem Lügenschwall, verlog'ne Dirn?

Dein Vater wollt' sich Schröpfköpf setzen lassen?

Er selber schröpft die Leut' aus seiner BurgIm Stegreif, Nachts, auf Kaisers offner StraßenZieht er zu seiner Praxis als Chirurg.

O, meiner Krone herrlich reines Gold,

In welchen Staub bist Du hinabgerollt IO kranker Leu am Ende Deiner Thaten

(Er ringt die Hände.)

In welches Malpertaus bist Du gerathen!

(Man hört von draußen ein Geräusch, wie wenn mit Aextengegen ein Thor geschlagen wird.)

Lrika

(die während der Rede des Kaisers die Armbrust Hut sollen lassen und ebensalls dieHände ringt).

Was hör' ich? <Z»M genster stürzend).