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Kaiser.
Wer ist's?
^Ritter Kims.
Er hat den Titel
Eines Kanonikus beim Cölner Domcapitel —
Kaiser.
Und war vielleicht zu schenken Euch so gnädigDen Becher da, 'ne Tante aus Venedig?
^Mtler Kmy.
O, Herr, der stammt aus meines Vaters Erb' —
Er bracht' ihn aus dem heil'gen Kreuzzug mit,
Wo er an Eures Vaters Seite stritt.
Es war ein frommer, redlicher Erwerb,
Als sie Damaskus grade plündern thäten,
Hat er ihn von 'nem Türken sich erbetenUnd baar bezahlt —
Gottfried (die Hand zum Schwur ausstreckend).
O Herr — ich kann's beschwören,Ich war dabei, 's ging Alles zu in Ehren,
Dem Türken ward bezahlet blank und baarDer Preis, der in Damaskus üblich war —
Und seinen Kopf mit frommen GrabgebetenNachher wir in den Euphrat schmeißen thäten.
Caspar (ebenfalls die Hand zum Schwur hebend).
Dann kann ich auch — und ohne mich zu schämen —Den Öhm aus Cöln auf meine Gabel nehmen.
's ist ein Kanonikus nach Gott's Gebot,
So echt von rechtem Korn und Schrot —
Man find't von Cöln am Rhein hinauf bis BingenWohl Keinen, der in solchem tiefen BaßKann's „rayuisin" und „äs xrotunäis" singen,
Wie ihn, wenn er im Keller sitzt beim Faß.
Kaiser.
Nun denn: Ihr seht mir treu und bieder aus,
Will glauben, daß ich hier in gutem Haus —
Ich weiß: einst triebt Ihr Stegreifs wilden Sport,