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Erika : Düsseldorfer Malkasten-Tragödie in fünf Aufzügen
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<Vnsuch-nd.) Bei allen Teufeln ja das ist der rechte!Ich wollt', daß sich mein Kaiser drin bezechteAllabendlich bis früh die Hähne kräh'n

Dann würd' zuletzt sein Trübsinn doch vergeh'«.

-Lrika.

O, Vater wenn er nur nicht merkt,

Daß Alles, was ihn hier erquickt und stärktVom Pfühl, darauf er legt das Haupt, das müde,

Bis zu des Bechers Gold an seinem Mund,

Die Laute selbst, die in der Abendstund'

Ihm tönt zu meinem Schlummerliede,

Daß alles das des Wirthes Schwert erstrittAuf wilden Stegreifs unerlaubtem Ritt.

Witter Kim).

Soll ich bewirthen Deutschlands höchsten HerrnMit Buttermilch und Kohl und Häringsschwänzen,

Und Dünnbier aus des schmutz'gen Dorfs TavernIm Krug von schlechtem Zinn dazu kredenzen?

Was ich in Stegreifs Ritterart bei NachtDen Pfeffersäcken Augsburgs abgejagt,

Des Kaisers ist ja doch der ganze Plunder

Das Reich ist sein was nimmt's da Wunder,

Wenn er's zu nehmen selber nicht geruht,

Daß es für ihn ein treuer Ritter thut?

(Aufhorchend.)

Ich hör' ihn kommen Erika schenk' ein,

In Gold kredenz' ihm Rheinlands goldnen Wein.

Zweiter Austritt.

Die vorigen. Der Kaiser.

Kaiser.

Schon wieder auf die Neige geht

Ein Tag, der zwischen mir und meinem Grabe steht.

Nach Thronesglanz und SchlachtentanzUnd wildem Weltgewühle