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Ibrahim.
Was ist darin? Sprich wahr, bei Deinem Leben.Gleichen.
Ein Christenritter scheuet Lug und Trug,
Es ist vom allerbesten Saft der Reben.
Ibrahim.
Was? — Das Getränk ist Christenwein?
Gleichen.
Nun ja,
Ihr klagtet doch, des trocknen Halses wegen.
Ibrahim.
Das allerdings, als Medicin etwa
Hat Mohamed vielleicht doch nichts dagegen.
(Ibrahim erst versuchend, dann in langen Zügen trinkend.)Ha, welch gewaltig', sprühend Leben fleußtMir durch den Hals wie Fcuerströme nieder,
Ha, wie im Leib die Ringelwelle kreist
Und strömt von da in Brust und Blut und Glieder,
Und jetzt steigt's, wie Raketen in die Höh',
Es tanzen Geister mir im Kopf den Reigen,
Schon unterm Turban wogt's wie hohe SeeUnd mehr und mehr der Geister aufwärts steigen.
Und jetzt geh'n plötzlich mir die Augen auf.
Mir ist, als wollt die Welt in eins zerfließen,
Das ist das Paradies, ich wette drauf,
Neuntausend Houris seh' ich lächelnd grüßen.
Sie schweben auf mich zu, umringen mich,
Ha, wie sie näher, immer näher wehen,
Breiten die Arme aus, umschlingen mich,
— Und jetzt — auf einmal gar nichts mehr zu sehen!(Er sinkt taumelnd nieder.)
Gleichen.
Er hat genug und ist halbtodt besoffen.
Nun schnell der Lieb' und Freiheit Losungswort!
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