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Ibrahim.
Nein, nehmt den Christ gefangen mir lebendig,
Er sei mein Sclav' in dieser Welt elendig.
(Die Türken binden ihn und führen ihn ab.)
Vierter Auftritt.
Christian (zurückkehrend). Erster Türke.Christian.
Kein Tümpel weit und breit, nicht eine Pfütz!
Ich glaub' so trocken ist's nicht in der Hölle.
Doch wo ist denn der Graf? Donner und Blitz,
Er wollt' doch warten hier an dieser Stelle!
O Gott! — wo mag er hingerathen seinIn diesem trocknen Gottverfluchten Sande,
Und ich bin hungrig, durstig und allein —
Das hat man vom gelobten heil'gen Lande!
(Er stößt einen langen Seufzer aus und setzt sich nieder.)
Erster Türke (zurückkehrend).
Scheich Ibrahim hat's Taschentuch vergessen. —
Ha! wiederum ein Christenhund ist da.
(Christian betrachtend)
Schaut, wie der And're, lang nicht so vermessen. —Sitzt wie ein Klumpen dickes Elend da,
Leicht muß die Arbeit sein mit solchem Tropf,
Ich greif' ihn an — he Christenhund — Dein Kopf!
Christian (aufspringend und das Schwert ziehend).
Auch das noch — hol's der Henker, fechten sollen,
Wenn schier vor Durst die Kehle zugeschwollen!
Erster Türke.
Allah ist groß und Mohamed sein Prophete!
(Er dringt auf Christian ein.)