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Sechs Cölner von der Leipz'ger Messe kamen.
Da sieht man, was ein fromm Gebete nutzt! —Die schickt uns Nepomuck, sprach ich den Knappen,O, wie die Geldkatz' ihren Leib umstrutzt!
Und ihre Kleider, welch' kostbare Lappen!
Das Fuhrwerk schwer blieb fast im Lehme stecken,Drin schwoll es hoch von Bündeln, Fäßern, Säcken,Und als gelangt sie just dort zu der Brucken,
Da dacht ich — jetzt soll's Euch benepomucken!
Kunigunde (mit dem Finger drohend).
Du Schalk!
Gleichen.
Dann frisch die Sporen in den Rappen,Mir nach mit donnerndem Halloh die Knappen.
Ein Hieb nach rechts, ein Hieb nach links gezogen,Und rechts und links zwei Kaufmannsköpfe flogen.Weinhändler waren es, aus Cöln am Rhein —
Die andern gaben drauf sich gleich gefangen.
Doch was — Du bebst?
Kunigunde.
Ach, lieber Kuno mein,
Bist Du darin nicht was zu weit gegangen?
Gleichen.
Nun — wie man's nimmt — doch ist die Hauptfach' schierDer ganze, ganze Kram gehört jetzt mir.
Doch komm' jetzt mit und zieh' mir aus den Panzer,
Man kann das Mahl Herrichten in der Zeit.
Kunigunde.
O, Herzenskuno, bist ein Mann, ein ganzer,
(Mit ei em zärtlich vorwurfsvollen Blick)Doch gingst Du "ute wirklich was zu weit!
(Beide ab.)