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Wenn ein Siechthum Dich streckt nieder.Hemmend Deine Kraft des Strebens,Und die Deinen immer wiederBitten Dich um Brot vergebens.
Auch für Künstlers klein're Sorgen,
Die nicht Kunst sind, die Geschäfte —Will ich immer gern Dir borgenMeine Müh' und meine Kräfte —
Nun, sag' an: soll ich auf ErdenDir für manche Noth und PeinEine gute Helferin werden?
Hier ist meine Hand — schlag' ein!
Maler.
Nun — ich könnte Dich zwar missen.Tragen Lebens Last allein —
Doch vielleicht — wer kann es wissen?Sei es drum — ich schlage ein!
Doch wer bist Du denn, Erscheinung,Die so altklug zu mir spricht?
Kenne jetzt zwar Deine Meinung,
Deinen Namen kenn' ich nicht.
Genius.
Meinen Namen? sollst ihn kennen.
Und, bedarfst Du einstens mein —Dreimal laut mußt Du ihn nennen.Werde gleich dann bei Dir sein.
Maler.
Aber sprich, ich muß ihn wissen.
Noch verschwiegst Du ihn mir ja —Wie werd' ich Dich rufen müssen?
Genius (feierlich).
V. d. D. K. z. g. U. u. H.
(Genius pathetisch ab.)